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Therapeutische Ausbildungen

Fundierte Methoden für deine Praxis als Heilpraktiker für Psychotherapie

Die bestandene Überprüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie ist die rechtliche Voraussetzung für deine spätere therapeutische Arbeit. Um fachlich verantwortungsvoll behandeln zu können, brauchst du darüber hinaus eine fundierte Ausbildung in einem psychotherapeutischen Verfahren, das du sicher beherrschst und das zu deinem späteren Schwerpunkt passt.

Möchtest du beispielsweise traumatherapeutisch arbeiten, benötigst du eine entsprechende Ausbildung. Eine Therapiemethode ist daher keine bloße Zusatzqualifikation, sondern die fachliche Grundlage deiner späteren Arbeit.

Schreib-/ Poesietherapie Ausbildung

Online oder Präsenz Die positiven Effekte des therapeutischen Schreibens

Schreib- und Poesietherapie Ausbildung

Mit Worten einen Zugang zu sich und anderen finden

Schreiben kann helfen, Gefühle auszudrücken, Erlebnisse zu verarbeiten und neue Perspektiven zu entdecken. In dieser Ausbildung lernst du, wie du Schreib- und Poesietherapie in deiner Arbeit mit Menschen einsetzen kannst. Dabei probierst du die Methoden selbst aus und erfährst, wie Schreiben dir helfen kann, eigene Gefühle und Gedanken besser zu verstehen.

Für wen ist die Ausbildung gedacht?

Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die therapeutisch oder beratend arbeiten möchten und Schreiben als Methode kennenlernen wollen. Du kannst die Ansätze in Therapie, Coaching oder Gruppenangeboten nutzen. Für die Behandlung psychischer Erkrankungen ist eine entsprechende Heilerlaubnis erforderlich. Auch für deine persönliche Entwicklung bietet die Ausbildung Raum.

Lernen und selbst erfahren – bei Tanja

Bei Tanja verbindest du theoretische Grundlagen mit eigener Schreibpraxis. Du probierst verschiedene Techniken aus, besprichst Texte in der Gruppe und übst, eine schreibtherapeutische Sitzung anzuleiten. Auch fremde Texte, Bilder, Musik und Träume werden einbezogen. So entwickelst du ein Gespür dafür, wie du Schreibprozesse begleiten und die Methoden in deiner Arbeit einsetzen kannst.

Modul 1

• Grundlagen
• Entwicklung der Schreibtherapie
• Therapeutische Haltung und Beziehung
• Abgrenzung Kreatives, emotionales, literarisches und therapeutisches Schreiben
• Der Kreativitätsbegriff
• Tiefenpsychologischer Hintergrund
• Praktische Anwendung
• Aufgaben zur Hausarbeit

Modul 2

• Positive Effekte der Schreibtherapie
• Wirkungstheorien zur Schreibtherapie
• Selbstreflexion in Texten
• Emotionaler und kognitiver Ausdruck in Texten
• Praktische Anwendung
• Aufgaben zur Hausarbeit

Modul 3

• Techniken und Methodenlehre
• Indikationen und Kontraindikationen
• Bilder, Träume, Musik und Belletristik und schreibtherapeutisches Arbeiten
• Aufgaben zur Hausarbeit

Modul 4

• Fortsetzung Techniken und Methodenlehre
• Poesie im schreibtherapeutischen Arbeiten
• Schreibblockaden: Ursachen und Auflösung
• Aufgaben zur Hausarbeit

Modul 5


• Anwendung der Techniken und Methoden
– Planung einer schreibtherapeutischen Sitzung
• Deutung von Texten (Theorie und Praxis)
• Hausarbeit: Vorbereitung der Abschlussüberprüfung

Modul 6

Wiederholung und Klären offener Fragen


Der Kurs

Dozent:
  • Tanja Krieger
Umfang:
Ausbildungsstart: 05.11.2026

Info-Workshops: 29.10. um 16 - 18 Uhr.

Umfang: 6 MODULE
Modul 1–5 setzen sich aus jeweils 3 Nachmittagen à 2,5 Stunden zusammen, Modul 6 aus 6 Nachmittagen à 2,5 Stunden.

In den sächsischen Ferien und an Feiertagen findet kein Unterricht statt
Voraussetzungen:
Keine
Kosten:
2.400,– €
Ort:
Online
Zum Kursangebot

Hypnose-Ausbildung

Präsenz oder online Die wichtigsten und effektivsten Methoden der modernen Hypnosetherapie

Das Ziel dieser intensiven Hypnose-Ausbildung ist es, dass du die wichtigsten und effektivsten Methoden der modernen Hypnosetherapie nicht nur kennenlernst, sondern auch sicher anwenden kannst. Die Ausbildung ist absolut praxisorientiert. Das bedeutet für dich, dass du die meiste Zeit der Hypnose-Ausbildung praktisch üben wirst.

Inhalte der Ausbildung

Die Hypnose-Ausbildung ist in sechs Module untergliedert, wobei jedes Modul der Hypnose-Ausbildung auf das vorhergehende aufbaut. Jedes Modul geht volle drei Tage, so dass du genügend Zeit haben wirst, die effektivsten Techniken zu erlernen und zu üben. Die Zeit zwischen den einzelnen Modulen gibt dir als Teilnehmer die Möglichkeit, deine erworbenen Fähigkeiten anzuwenden und zu reflektieren. In den jeweils folgenden Modulen der Hypnose-Ausbildung werden deine Erfahrungen ausgewertet. Du wirst, anders als in typischen „Standardhypnoseausbildungen“, vom ersten Tag an lernen frei und OHNE Skripte zu arbeiten. Das ermöglicht dir flexibler und individueller auf deine Patienten/Klienten einzugehen und vermittelt auch diesen ein Gefühl von Sicherheit.

Aufgrund meiner 18-jährigen Hypnoseerfahrung, wirst du neben allgemeinen Standards auch weitere Zusatzfähigkeiten mit auf den Weg bekommen, die dir bei deiner zukünftigen Arbeit mit Hypnose helfen werden. Also Hypnose aus der Praxis für die Praxis.

Grundausbildung

Modul 1

In diesem Modul erlernst und übst du die Grundlagen und Basisfähigkeiten, welche für professionelle Hypnosearbeit notwendig sind. Bereits nach Modul 1 wirst du in der Lage sein, nahezu jeden (geistig gesunden) Menschen in Trance zu führen und kannst bereits erste wichtige Interventionen frei und selbstständig durchführen.

DU LERNST

• Hypnose- / Tranceanzeichen bei Menschen zu erkennen und zu nutzen
• verschiedene klassische und alternative Hypnose-Einleitungsverfahren und effektive Vertiefungstechniken
• Deine Sprache und deine Bewegungen an die deiner Patienten anzupassen, um damit den Trancezustand weiter zu vertiefen
• verschiedene Convincer-Techniken, um das Vertrauen beim Patienten/Klienten in Hypnose zu verstärken und die therapeutische Arbeit tiefer zu verankern
• Du lernst die „Macht“ der Sprache kennen und anwenden
• effektive Methoden zur Kommunikation mit dem Unbewussten
• eine erste schnelle Methode um selbst tief sitzende Ängste aufzulösen

Modul 2

Nachdem wir deine bisherigen Praxiserfahrungen seit dem ersten Wochenende reflektiert und ausgewertet haben, werden wir uns in diesem zweiten Modul den komplexeren Methoden zuwenden. Alle Methoden und Fähigkeiten werden hochgradig handlungs- und praxisorientiert geübt und trainiert, damit du diese später selbstständig und sicher anwenden kannst.

DU LERNST

• weitere effektive Methoden, um tief sitzende Ängste in kurzer Zeit aufzulösen
• die wichtigsten hypnotischen Sprachmuster in ihrer Funktionalität und Wirkung kennen und anwenden
• zu jedem therapeutischen Thema deine eigenen Hypnoseskripte zu entwickeln
• die Struktur und den sicheren Umgang mit Persönlichkeitsanteilen
• Du wirst weitere Induktionstechniken lernen, um auch sehr analytische Menschen individuell und sicher in eine tiefe Trance zu führen
• das Konzept der Time-Line kennen und anzuwenden
• eine der effektivsten Methoden zur Gewichtsreduktion und Raucherentwöhnung kennen und anzuwenden

▶ Nach Modul 2 hast du das Werkzeug, um bereits 80 % der „typischen“ Anfragen deiner Patienten / Klienten zu behandeln.

Modul 3

Im dritten Modul werden wir uns mit der „Königsdisziplin“ der Hypnosetherapie beschäftigen.

DU LERNST

• mittels Hypnoanalyse schnell und präzise die Ursachen von Problemen aufzudecken
• die Regressionstherapie effektiv und sicher anzuwenden
• sicher und ruhig mit Abreaktionen umzugehen und diese für den therapeutischen Fortschritt zu nutzen
• Du wirst lernen, deine Patienten/Klienten in den Zustand der absoluten Tieftrance (hypnotisches Koma/Esdaile-Zustand) zu führen
• Selbsthypnose bei sich anzuwenden um damit deine persönliche Entwicklung zu unterstützen
• Du lernst, wie du deinen Patienten/Klienten Selbsthypnose beibringen kannst, um deren Selbstheilungskräfte zu stärken

Modul 4

Dieses Seminar beschäftigt sich mit hypnotischen Sprachmustern. Es geht um die Feinheiten, die ein Hypnotiseur bei seinen Suggestionen beachten sollte und darum, wie du diese „Tricks“ auch im Alltag anwenden kannst. Zusätzlich wirst du erfahren, wie du durch nur wenige Fragen die Persönlichkeitsstruktur deines Gegenübers „lesen“ und das Wissen darüber in deiner eigenen Kommunikation nutzen kannst.

DU ARBEITEST ALS:

• Coach,
• Trainer oder
• Therapeut mit Hypnose oder
• Du hast bisher noch gar keine Hypnoseerfahrung und du willst einfach nur deine zwischenmenschliche Kommunikation verbessern?
Durch diesen Kurs wirst du lernen, wie man Menschen – fast wie nebenbei – zu Dingen bringen kann, die ganz erstaunlich sind. Vielleicht kannst du dir vorstellen, warum dieser Kurs nicht nur für Coaches oder Therapeuten sinnvoll ist, sondern auch für Privatpersonen.
Tomas Schröck beschäftigt sich schon seit über 18 Jahren damit, wie wir uns selbst und andere beeinflussen und wird dir folgende Dinge beibringen:

DU LERNST

• wie subjektive Realität entsteht und wie einfach man diese von außen lenken kann.
• wie du wirksame Suggestionen in jede x-beliebige Kommunikation einstreuen kannst, um so dein Gegenüber zu verändern.
• wie kraftvoll Metaphern wirken können, wenn man sie „richtig“ zu nutzen weiß.
• wie und warum diese Dinge funktionieren und was dabei im Gehirn passiert.
• wie dein Gesprächspartner – in sich – Informationen verarbeitet und wie du dieses Wissen nutzen kannst.
• die dahinterliegenden theoretischen Modelle kennen und übst dann alles praktisch in Übungen – 20% Theorie und 80% Praxis.

Dieser Kurs ist auf die Bitten von vielen Teilnehmern der Hypnose-Therapieausbildungen hin entstanden. Sie haben bemerkt, dass sie ihr neues Wissen und ihre neuen Fähigkeiten sogar im Alltag anwenden können und wollten mehr davon. Plötzlich wurden Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern, Freunden und Familienmitgliedern einfacher. Was bedeutet es z.B. für dich, wenn du jemanden so motivieren kannst, als käme die Idee zum Handeln aus der Person selber?

Man kann diesen Kurs entweder als Kommunikationskurs einzeln zu buchen oder, wenn du tiefer ins Thema „Hypnose“ eintauchen willst, als Komplettpaket zur Hypnose-Therapieausbildung.

Aufbau

Modul 5

Erweitere deine Möglichkeiten bei Patienten mit leichter bis mittelgradiger Depression oder Burnout. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren in Deutschland 2015 rund 4,1 Millionen Menschen betroffen, das sind immerhin 5,2% der Bevölkerung. Und die Tendenz ist seit Jahren steigend. Depression gehört somit neben Angststörungen zu den häufigsten Themen, weswegen Patienten in eine Hypnosepraxis / Psychotherapiepraxis kommen.

Während man lange Zeit von „der Major Depression“ ausging, weiß man heute, dass es DIE Depression nicht gibt. Vielmehr hat „sie“ viele Gesichter: Sie kann sich unter anderem als apathisches Verhalten und als Antriebshemmung äußern, als Unfähigkeit, das eigene Leben in den Griff zu bekommen, als Suchtgefährdung oder als körperliche Erkrankung. Es handelt sich um eine Störung, die meist gekennzeichnet ist durch ein kompliziertes System an negativen Projektionen über das Selbst, das Leben, das Universum… über fast alles. Die depressiven Symptome können sowohl Ursache als auch Folge einer Erkrankung sein.

Die Behandlung von Depression und Burnout stellt für Therapeuten oft eine besondere Herausforderung dar. In vielen Fällen ist es schwierig, einen Zugang zum Patienten zu finden. Meist befindet sich der Depressive in einer ambivalenten Haltung, mit dem Wunsch nach Hilfe und gleichzeitigem Denken, es würde ja eh nichts bringen. Addiert man das mit der typischen Antriebshemmung und der Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen, wird die therapeutische Arbeit für den Patienten oft unbefriedigend und für den Therapeuten sehr kräfteraubend.

Das muss nicht so sein! Aus der Forschung wissen wir, die Sichtweisen von Depressiven sind willkürlich und damit formbar. Hier seien zum Beispiel die Metastudien von Irving Kirsch (2009) genannt, in denen er zur Schlussfolgerung kommt, dass die Wirkung von Antidepressiva in erster Linie auf der Placebowirkung beruhe. Des Weiteren geht man in der Hypnose davon aus, dass „Realität“ im Grunde ein subjektiv erschaffenes und erlebtes Phänomen sei. Verändert man die subjektive Realität des Betroffenen, wird eine Neubewertung der Lebenssituation und somit eine Auflösung der Symptome möglich.

Es darf also auch einfach sein!

WAS WIRST DU LERNEN?

Zuerst werden wir uns mit den verschiedenen Ursachen von Depression und Burnout und der dahinterliegenden Psychodynamik beschäftigen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine Person depressiv wird, sind die Muster des Lebensstils, welche eine Grundlage für die Depression gebildet haben, schon lange eingeschliffen.

Wenn du verstehst, wie die individuelle Vergangenheit des Klienten zur letztendlichen Depression geführt hat, ist es für dich einfacher an der „richtigen Stelle“ anzugreifen.

Im zweiten Schritt werden wir uns einer Vielzahl von Methoden widmen, mit denen du auf sehr unterschiedliche Art und Weise den Klienten aus seiner depressiven Starre begleiten kannst. Du wirst in diesem Modul lernen, wie Patienten die Sinnhaftigkeit ihrer emotionalen Reaktionen verstehen und erworbene Reaktions- und Interaktionsmuster verändern können. Wenn der Betroffene die Zusammenhänge auf einer emotionalen Ebene nachvollziehen kann, wird eine Neubewertung seiner, vorher scheinbar, ausweglosen Situation möglich.

Du wirst lernen, wie du als Therapeut „Beziehungsfallen“ umgehen und wie der Umgang mit depressiven Patienten und Burnout-Betroffenen leicht und mühelos werden kann. Wenn du selbst verstehst, wie du dich individuell an die Werte, Bedürfnisse und Wahrnehmungen des Betroffenen „ankoppeln“ kannst, wirst du viel Energie sparen und dein Patient wird es dir danken.

Da Schlafstörungen eine häufige Begleiterscheinung von Depression und Burnout darstellen, werden wir uns im Laufe des Moduls auch mit der Behandlung von Schlafstörungen beschäftigen.

FÜR WEN IST DIESER WORKSHOP GEEIGNET?

Dieser Workshop ist für Therapeuten mit Heilerlaubnis und einer fundierten Grundausbildung in Hypnose geeignet. Du solltest unbedingt über grundlegende Kenntnisse der Ein- und Ausleitung von hypnotischer Trance verfügen. Zudem sind Kenntnisse über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Depressiven und Notfällen vonnöten. Solltest du noch keine Heilerlaubnis besitzen und dennoch Interesse am Thema haben, wird dir dieses Modul ein tieferes Verständnis im Umgang mit Betroffenen liefern. Nimm einfach Kontakt zu uns auf und erfahre, ob dieses Modul für dich sinnvoll ist.

INHALTE IM ÜBERBLICK

Grundlagen

• Arten von Depression und ihre Symptome – Welche Formen und Ausprägungen gibt es?
• Unterschiede zwischen Depression und Burnout (Melt Down) – Was sind die konkreten Unterschiede und wie erkennt man sie?
• Psychodynamik hinter Depressionen und Burnout – Welche Faktoren in der Biografie begünstigen Depressionen und Burnout?
• Gelernte Hilflosigkeit bzw. stabiler Attributionsstil beim Depressiven – Was sagt die Positive Psychologie und welche Methoden gibt es?

Methoden

• Wann arbeitet man stabilisierend und wann ursachenorientiert?
• Ankoppeln – Wie funktioniert Pacing und Leading mit Depressiven und wie wird es eingesetzt?
• Ambivalenzen auflösen – Wie man einem Depressiven aus seiner Denkschleife „Ich will gern was ändern, aber es bringt ja doch nichts…“ heraushelfen kann.
• Das innere Konto und emotionale Minusgeschäfte – Wie emotionale Minusgeschäfte (Man opfert sich auf und erhält nichts zurück) heilend „verbucht“ werden können.
• Symbolarbeit mit schwer zugänglichen Patienten
• Stellvertretertechniken und ihre Anwendung bei Depressionen und Burnout
• Arbeit mit Symbolen – Wie du dissoziative Techniken nutzen kannst, um auf einer abstrakten Ebene Zugang zum Patienten zu bekommen.
• Nutzen von imaginativen Methoden
• Sprachmuster von Depressiven erkennen und nutzen
• Freies Entwickeln von Metaphern und Geschichten um auf einer indirekten Ebene Zugang zu erhalten
• Provokative- und Impact-Methoden um den Patienten aus der Reserve zu locken

u.v.m.

Zusatzwissen

• Schlafstörungen – Welche unterschiedlichen Formen gibt es und wie kann man sie behandeln?
• Wir werden den Unterschied zwischen primären und sekundären Schlafstörungen klären
• Wir werden für Einschlaf- und Durchschlafstörungen Behandlungsmöglichkeiten besprechen und üben
• Neben den nötigen Grundlagen um ein Verständnis zum Thema Depression und Burnout zu erhalten, werden wir uns 3 volle Tage mit praktischen Methoden und Interventionstechniken beschäftigen, die über die eigentliche Hypnosearbeit hinausgehen.

Modul 6

Millionen von Menschen leiden allein in Deutschland unter chronischen Schmerzen. Während akute Schmerzen oft mit medizinischen Mitteln ausreichend behandelt werden können, reichen diese bei chronischen Schmerzen meist nicht aus oder sind mit erheblichen Nebenwirkungen behaftet.

Seit Jahren wird Hypnose sowohl bei akuten wie auch bei chronischen Schmerzen erfolgreich eingesetzt. Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, welche die Effektivität belegen.

Grundsätzlich lassen sich hier zwei klinische Anwendungsformen unterscheiden:

• eine symptombezogene, die am Schmerzerleben ansetzt und auf Schmerzlinderung abzielt, und
• eine problembezogene, die an schmerzaufrechterhaltenden Problemen ansetzt und Problembewältigung zum Ziel hat.

Hypnotherapeutische Schmerztherapie findet Anwendung bei:

• Phantomschmerz
• Chronische Kopfschmerzen
• Migräne
• Schmerzen der Gelenke bei verschiedensten Erkrankungen
• Schmerzen der Organe bei verschiedensten Erkrankungen
• Krebsschmerzen
• Schmerzen als Unfallfolgen
• Fibromyalgie
• Operationen

u.v.m.

Im Fachmodul „Chronische Schmerzen, Migräne und Anästhesie“ erlernst du praxisnah alle Möglichkeiten der modernen Hypnotherapie zur Behandlung von Schmerzen.

WAS WIRST DU LERNEN?

• Hypno-Analgesie – Wie akute Schmerzen abgestellt bzw. „umgelenkt“ werden können
• Hypno-Anästhesie – Wie du deine Klienten durch Schmerzabschaltung bei Operationen (z.B.: Zahnarzt) begleiten oder sie darauf vorbereiten (Geburt) kannst
• Die verschiedenen Herangehensweisen bei der Therapie von chronischen Schmerzen
• Behandlung von psychosomatischen Schmerzen
• Löschen des „Schmerzgedächtnisses“ um dem Körper neue „Reaktionsmuster“ zu ermöglichen
• Schmerzdiagnostik mit Hypnose und nutzen der „Schmerzsprache“ des Klienten
• Induktion von und Umgang mit Ultra-Tieftrance-Zuständen in der Schmerztherapie
• Spezielle Selbsthypnosetechniken – Aufbauend auf das Modul 3 wirst du konkrete Selbsthypnosemethoden erlernen um den Therapieverlauf zu intensivieren und die Selbstheilungskräfte deines Klienten zu stärken

u.v.m.

Der Kurs

Dozent:
  • Tomas Schröck
Voraussetzungen:
Modul 1-4 Keine Modul 5-7 Dieser Workshop ist für Therapeuten mit Heilerlaubnis und einer fundierten Grundausbildung in Hypnose geeignet. Du solltest unbedingt über grundlegende Kenntnisse der Ein- und Ausleitung von hypnotischer Trance verfügen. Zudem sind Kenntnisse über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Depressiven und Notfällen vonnöten. Solltest du noch keine Heilerlaubnis besitzen und dennoch Interesse am Thema haben, wird dir dieses Modul ein tieferes Verständnis im Umgang mit Betroffenen liefern. Nimm einfach Kontakt zu uns auf und erfahre, ob dieses Modul für dich sinnvoll ist.
Ort:
Hypnosestudio Leipzig, Harkortstraße 8, 04107 Leipzig
Module:
  • Grundausbildung Frühjahr 2027 (Module 1-4) 3.600,– € Modul 1: 29.–31.01.2027 Modul 2: 26.–28.02.2027 Modul 3: 19.–21.03.2027 Modul 4: 23.–25.04.2027 12 Sitzungen · Präsenz Jeweils volltägig von 9 bis 18 Uhr inkl. Pausen
  • Modul 5 900,– € 21.–23.05.2027 · 3 Sitzungen · Präsenz Jeweils volltägig von 9 bis 18 Uhr inkl. Pausen
  • Modul 6 900,– € 18.–20.06.2027 · 3 Sitzungen · Präsenz Jeweils volltägig von 9 bis 18 Uhr inkl. Pausen

Hypnose-Ausbildung

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So lernst du bei uns

Unsere Dozentinnen und Dozenten arbeiten selbst in eigener Praxis mit der Methode, die sie unterrichten. Sie bringen Fälle, typische Fragen und ehrliche Einblicke in den Praxisalltag mit – auch dazu, wo eine Methode an ihre Grenzen kommt.

Am Ende sollst du die Methode:

Welche Methode passt zu dir?

Nicht jede Methode passt zu jedem Menschen. Nimm dir Zeit für die Entscheidung:

Wie lange dauert die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie?

Für den Heilpraktiker für Psychotherapie gibt es keine gesetzlich festgelegte Ausbildungsdauer. Anders als bei vielen anderen Berufen ist die Ausbildung nicht staatlich geregelt. Entscheidend ist zunächst, dass du die Überprüfung beim Gesundheitsamt bestehst. Wie lange die Vorbereitung dauert, hängt daher stark davon ab, wie intensiv du lernst und welchen Weg der Vorbereitung du wählst.

Vorbereitung auf die Prüfung

In der Praxis dauert die Vorbereitung auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt bei den meisten Teilnehmern etwa 12 bis 24 Monate. Viele Vorbereitungskurse und Ausbildungsinstitute orientieren sich an diesem Zeitraum, da der Lernstoff recht umfangreich ist und häufig berufsbegleitend gelernt wird.

Wie lange du tatsächlich brauchst, hängt unter anderem davon ab:

  • ob du bereits Vorkenntnisse im psychologischen oder medizinischen Bereich hast
  • wie viel Zeit du pro Woche investieren kannst
  • ob du im Selbststudium oder mit einem strukturierten Kurs lernst

Therapeutische Methode oder Verfahren

Um später tatsächlich therapeutisch arbeiten zu dürfen, brauchst du außerdem eine Ausbildung in einer therapeutischen Methode oder einem Verfahren. Erst mit einer solchen Methodenausbildung kannst du deiner Sorgfaltspflicht als Therapeut nachkommen und verantwortungsvoll mit Patienten arbeiten. Diese Ausbildung ist gesetzlich nicht konkret vorgeschrieben, gehört in der Praxis jedoch zwingend zur professionellen Vorbereitung dazu. Viele Ausbildungsinstitute integrieren ein therapeutisches Verfahren bereits in die Prüfungsvorbereitung, bei anderen Anbietern wird die Methodenausbildung separat absolviert. Die Dauer solcher Ausbildungen ist sehr unterschiedlich und hängt stark vom Verfahren und vom Anbieter ab. Sie kann von etwa sechs Monaten bis zu mehreren Jahren reichen. Welche Ausbildung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie du später arbeiten möchtest. Wenn du beispielsweise traumatherapeutisch arbeiten möchtest, solltest du in der Regel mindestens etwa drei Jahre intensive Ausbildung einplanen.

Brauche ich zusätzlich eine therapeutische Ausbildung?

Ja. Dieser Punkt ist einer der wichtigsten überhaupt. Die staatliche Überprüfung beim Gesundheitsamt erlaubt die Ausübung der Heilkunde im Bereich Psychotherapie, ersetzt aber keine therapeutische Ausbildung. Sobald ein Patient behandelt wird, besteht die Verpflichtung, nach fachlichem Standard zu arbeiten. Das bedeutet: Du darfst therapeutisch nur mit einer Methode arbeiten, die du fundiert gelernt hast und die zum jeweiligen Störungsbild passt. Viele Ausbildungsinstitute integrieren ein therapeutisches Verfahren bereits in die Prüfungsvorbereitung. Bei anderen Anbietern wird die Methodenausbildung separat absolviert. In der Praxis brauchst du sie jedoch zwingend, bevor du mit Patienten arbeitest. Wenn du beispielsweise traumatherapeutisch arbeiten willst, solltest du dafür in der Regel mindestens etwa drei Jahre intensive Ausbildung einplanen.

Was bedeutet „eine Methode lernen“ konkret?

Eine therapeutische Methode ist dein wichtigstes Werkzeug in der späteren Praxis. Du lernst nicht nur theoretische Grundlagen, sondern vor allem, wie du die Methode in der therapeutischen Arbeit praktisch anwendest. Dazu gehören konkrete Vorgehensweisen, therapeutische Techniken und der Umgang mit unterschiedlichen Situationen. Ziel ist es, dass du die Methode sicher und eigenständig einsetzen kannst.

Welche therapeutische Methode passt zu mir?

Nicht jede Methode passt zu jedem Menschen. Wichtig ist, dass deine Ausbildung zu deiner Persönlichkeit, deinen Interessen und deinem späteren therapeutischen Schwerpunkt passt. So findest du heraus, welche das ist:

  • Lern die Methode vorab in einem Info-Workshop kennen.

  • Sprich mit uns im Orientierungscoaching.

  • Schau dir in unserem Netzwerk an, welche Fachausbildungen andere Institute anbieten.

Sind die Ausbildungen praxisnah aufgebaut?

Ja. Alle Ausbildungen werden von Dozentinnen und Dozenten geleitet, die selbst seit vielen Jahren mit der jeweiligen Methode therapeutisch arbeiten. Dadurch erhältst du nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch viele praktische Erfahrungen, Fallbeispiele und Einblicke in den therapeutischen Alltag. Das erleichtert dir später den Einstieg in deine eigene Praxis.

Kann ich eine therapeutische Ausbildung schon vor der bestandenen Heilpraktikerprüfung beginnen?

Ja. Viele Teilnehmer beginnen bereits während ihrer Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung mit einer therapeutischen Ausbildung. Dadurch verbinden sie das notwendige Prüfungswissen mit einer fundierten praktischen Qualifikation und können nach bestandener Überprüfung häufig direkt in die therapeutische Arbeit starten.

Für wen sind die therapeutischen Ausbildungen geeignet?

Unsere Ausbildungen richten sich an Heilpraktiker für Psychotherapie, angehende Heilpraktiker, Teilnehmer nach bestandener Überprüfung sowie an alle, die ihr therapeutisches Profil weiterentwickeln oder sich auf ein bestimmtes Verfahren spezialisieren möchten. Gemeinsam finden wir heraus, welche Ausbildung am besten zu deinem persönlichen und beruflichen Weg passt.

Kann ich mich vor einer Ausbildung unverbindlich informieren?

Ja. In unseren regelmäßigen Informationsabenden stellen wir die jeweilige Methode, den Aufbau der Ausbildung, die Voraussetzungen und den zeitlichen Ablauf vor. Du lernst die Dozentinnen und Dozenten kennen, kannst deine Fragen stellen und bekommst einen ersten Eindruck von der Methode. So kannst du in Ruhe entscheiden, ob die Ausbildung wirklich zu dir und deinen beruflichen Zielen passt.

Warum spielt die Wahl der Therapiemethode eine so große Rolle?

Die Methode ist dein wichtigstes Werkzeug in der späteren Praxis. Wenn sie nicht zu dir passt, wirst du dich langfristig unsicher fühlen oder dich nicht authentisch ausdrücken können. Gleichzeitig ist das Angebot an Methoden sehr groß und kann schnell überfordern. Deshalb ist es wichtig, hier bewusst zu wählen – statt einfach irgendeine Richtung einzuschlagen.

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